Schnappatmung, Sonne und brennende Beine. 4 Tage, 345km, 4500Hm

01.03.2016

7h00, 1. Tag

Heute startet die erste Testfahrt mit der Nordkap – Ausrüstung. Besser gesagt, es ist eine kleine Eskapade durchs Tessin und Norditalien. Vier Tage an der frischen Luft, Rita und ich wollen uns wieder ans Nomadenleben gewöhnen und auch die Nächte Draussen verbringen.

Mit dem 08h32 Zug fahren wir über Zürich nach Bellinzona. In der Nordschweiz hat’s Schnee, kaum im Tessin, unterhalb von Airolo sind wir mitten im blühenden Frühling. Es soll heute bis 15 Grad warm werden. Ysssssss!

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Wir sind aufgeregt wie Sprudelwasser, dessen Flasche man soeben vom Verschluss befreit hat. Seit langem sind wir wieder mit grösserem Nomadengepäck unterwegs. Dies bedeutet für uns, dass wir uns bewegen werden wie das verrückte Faultier Sid, aus Eis-Age. Unsere gewohnten Tageskilometer und Durchschnittsgeschwindigkeiten können wir knicken. Das ist schon mal klar. Keep Reading

Liebster Award – 11 Fragen, 11 Antworten

Ein paar Einsichten in meine Blogger- und Seelenwelt

Ich freue  mich sehr – die liebe Kerstin Marchlewski vom zeit-BLÜTEN BLOG hat mich für den „Liebster Award“ nominiert. Dieser Blog handelt von den Themen:

  • Achtsamkeit
  • Familie und Beruf
  • Lifestyle
  • Gesunde Ernährung

Herzlichen Dank für die Nominierung. Ich nehme diese gerne an!

Liebster Award

 

Was ist der Liebster Award?
Diese Blog-Serie wurde ins Leben gerufen, damit sich Blogger gegenseitig unterstützen, vernetzen und in der Bloggerwelt bekannter zu werden. Gerade für junge Blogs stellt die Nominierung eine Empfehlung dar, sich diesen einmal näher anzuschauen! Keep Reading

Noch 70 Tage bis zur Abreise

Hier geht alles drunter und trüber

Wie sollen wir all DAS bis zur Abreise unter einen Hut bringen?

  • Packen und Wohnungsauflösung
  • Umzug in eine kleine Wohnung
  • Routenplanung
  • Der bald letzte Monat auf der Arbeit
  • Packlisten
  • Blog
  • Testfahrten
  • Beziehung (kleine Diashow)

Dies und eine heftige Grippe, die mich drei Tage mit Kopfschmerzen und triefender Nase ans Bett gebunden hatte, lässt uns unseren Alltag wie eine kunterbunte Mischung von Sonnenschein, Gewitter, Regen und Sturm erleben. Wenig bleibt wie es war, Vieles zerfällt – löst sich auf, das Wesentliche bleibt bestehen, die wirklichen Freunde werden sichtbar.

Wir sitzen am Tisch, das Chaos nicht nur vor unserem geistigen Auge.

Chaos bei Ausgebuext
Chaos in Ausgebuext’s Keller

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Bevor du ein Coaching buchst, solltest du das lesen

Welche Herausforderungen mir bei der Nutzung des mentalem Trainings und bei der Arbeit mit Coaches begegneten, erfährst du hier.

Letzte Woche hatte mich jemand gefragt, weshalb ich Menschen mittels Coaching und Lebensberatung nicht offensiver unterstütze. Ich erlaubte mir die Gegenfrage zu stellen: „Weshalb denkst du, dass ich intensiver nach aussen treten solle und mein Coaching aktiv verkaufen soll?“

Die Antwort war:  „Guido, die Art wie du dein Leben aus deinen Erfahrungen heraus gestaltest, ruft gerade dazu auf, Menschen dabei zu unterstützen ihr Leben in die Hand zu nehmen.“

Diese Aussage löste in mir widersprüchliche Gefühle aus: Einerseits ehrt es mich sehr wenn Menschen mich so sehen. Andererseits empfinde ich nichts besonderes dabei so zu sein, wie ich bin. Im Gegenteil machmal denke ich:

„Wenn die Menschen meine Emotionen fühlen könnten, wenn ich tue was ich tue, würden sie mich sehr wahrscheinlich erstaunt anschauen.“
Ehrlich!

43e39040Meine Suche nach dem Sinn des Lebens begann während meines einundzwanzigsten Lebensjahres.

An diesem Abend, im Winter 1983 übernachtete ich bei meinem Freund Alex. Wir waren beste Freunde, verbrachten viel Zeit zusammen und lebten ohne grosse Träume.

Unsere Probleme drehten sich um den Abschluss unserer Lehre, den zukünftigen Militärdienst und um Frauen. Bei mir stand auch die Prüfung zum nächsten Tauchbrevet an und nach dem Militärdienst wollte ich,  bald möglichst mit dem Architekturstudium beginnen. Doch davor musste ich die Aufnahmeprüfung bestehen. Und diese flösste mir eine Menge Angst ein. Keep Reading

Sieg um jeden Preis? Der Preis ist heiss!

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Spine Race führt über den Pennine Way

Anfang 2015 nahm ich zum dritten Mal am Spine Race teil. Erschöpft und emotional leer habe ich nach knapp 200 Kilomeer während der dritten Nacht das Rennen abgebrochen.

Der Entscheid viel mir nicht sehr schwer. Alles fühlte sich leer an. Kein Grund war mehr da um weiter zu gehen. Ich hätte mich bei schweren Verhältnissen voraussichtlich nicht einmal selber retten können.

 

 

Nach 200km auf dem Penine Way

Ein paar Wochen später, als ich wieder zu laufen begann, fühlte Schmerzen am ganzen unteren Körper. Selbst wenn ich auf meiner flachen fünf Kilometer Runde lief, schmerzten meine Füsse, die Leiste, der untere Rücken. Am Morgen wenn ich aufstand dauerte es eine gefühlte Ewigkeit bis die Schmerzen vergingen. Die Schmerzen waren schwer zu deuten, sie waren diffus, ich konnte nicht sagen woher sie kamen und vor allem weshalb ich sie hatte. Es war keine akute Entzündung.

Es zog, es biss und es stach. Es war einfach alles, nur nicht schmerzfrei. Keep Reading